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7 Wissenswerte Dinge Über die Auswahl Einer SIEM-Lösung

Catagories: SIEM

Die heutige Technologie hat sehr große Datenmengen angesammelt, die von Servern (Devices) erzeugt werden. Alle Server erzeugen und verteilen ein riesiges Informationsvolumen, weshalb Unternehmen ein wirksames Instrument zur Kontrolle, Überwachung und Bekämpfung potenzieller Bedrohungen benötigen. SIEM-Systeme (Security Information and Event Management) spielen eine Schlüsselrolle in Organisationen bei der Überwachung von Echtzeitereignissen und einer Vielzahl von Langzeitdaten, um anomale Nutzungsmuster zu erkennen und Organisationen bei Bedarf zu warnen. Das zugrunde liegende Prinzip des SIEM-Systems besteht darin, dass die relevanten Informationen über die Sicherheit eines Unternehmens in verschiedenen Quellen erzeugt werden und die Daten von einem zentralen Standort aus korreliert und betrachtet werden.

In einfachen Worten, SIEM ist eine Kombination aus zwei verschiedenen Arten von Technologien:

- SIM (Security Information Management), dass sich auf die Erfassung von Protokolldaten (Logging) und Berichterstellung (Reporting) konzentriert.
und
- SEM (Security Event Management), dass Ereignisse (Events) in Echtzeit mithilfe von Korrelationsregeln und Warnmechanismen analysiert.

Im Einzelnen konzentriert sich das SIM-Segment hauptsächlich auf die Analyse historischer Daten, um die Langzeitspeicherung und die Effizienz von IT-Sicherheitsinfrastrukturen zu verbessern. Der SEM-Bereich auf der anderen Seite betont die Aggregation von Daten zu einer überschaubaren Menge von Informationen, mit deren Hilfe Sicherheitsvorfälle sofort behandelt werden können.

SIEM

SIEM Technology bietet Netzwerksicherheitsinformationen und Echtzeitüberwachung für Netzwerke, Server, Systeme und Anwendungen. SIEM-Systeme sammeln Protokolle und andere sicherheitsrelevante Informationen zur Analyse. Die meisten von ihnen arbeiten mit mehreren Sammelagenten auf einer hierarchischen Art und Weise, um sicherheitsrelevante Ereignisse von Endbenutzergeräten, Servern, Netzwerkgeräten und sogar spezialisierten Sicherheitseinrichtungen wie Firewalls, Antivirus- oder Intrusion Prevention-Systemen zu sammeln. Die Kollektoren leiten Ereignisse an eine zentrale Verwaltungskonsole weiter, die Inspektionen durchführt und Anomalien kennzeichnet.

Wenn Ihr Unternehmen eine SIEM-Lösung plant, sollten Sie einige Punkte beachten:

# 1. Überwachung von Benutzeraktivitäten

- SIEM-Lösungen sollten standardmäßig über Funktionen zur Überwachung und Überwachung von Benutzeraktivitäten verfügen.

- Stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung den "vollständigen Informationssatz (Audit Trail)" enthält; erfahren Sie, welcher Benutzer die Aktion ausgeführt hat, was das Ergebnis der Aktion war, auf welchem Server sie ausgeführt wurde und woher die Aktion ausgelöst wurde.

# 2. Überwachung der Dateiintegrität

- das Monitoring der Dateiintegrität unterstützt Sicherheitsexperten bei der Überwachung geschäftskritischer Dateien und Ordner.

- stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung alle Änderungen verfolgt und meldet, z. B. wann Dateien und Ordner erstellt, aufgerufen, angezeigt, gelöscht, geändert, umbenannt werden und vieles mehr.

- die SIEM-Lösung sollte außerdem Echtzeitwarnungen senden, wenn nicht autorisierte Benutzer auf Dateien und Ordner zugreifen.

#3. Forensik der Log-Daten

- SIEM-Lösungen sollten Benutzern ermöglichen, einen Eindringling oder die Ereignisaktivität mithilfe der Suchfunktion innerhalb der Log-Daten aufzuspüren.

- die Suchfunktion sollte sehr benutzerfreundlich sein, damit IT-Administratoren die rohen (Raw) Protokolldaten schnell durchsuchen können.

# 4. Korrelation der Ereignisse in Echtzeit

- Bei der Korrelation von Ereignissen in Echtzeit geht es um den proaktiven Umgang mit Bedrohungen. Die Korrelation erhöht die Netzwerksicherheit, indem Millionen von Ereignissen gleichzeitig verarbeitet werden, um anomale Ereignisse im Netzwerk zu erkennen.

- Kundenspezifische Regeln für die Korrelationen und die Erzeugung von Alarmen (Alerts) sind ein Muss für jede SIEM-Lösung.

# 5. Aufbewahrung der Protokolldaten

- SIEM-Lösungen sollten alle Protokolldaten von Systemen, Geräten und Anwendungen automatisch in einem zentralen Repository archivieren.

- Abrufen und Analysieren der archivierten Protokolldaten sollte einfach möglich sein.


# 6. Berichte für die IT-Compliance

- IT-Compliance ist der Kern jeder SIEM-Lösung.

- Stellen Sie sicher, dass die SIEM-Lösung über Out-of-the-Box-Compliance-Berichte wie SOX, HIPAA usw. verfügt.

- SIEM-Lösungen sollten auch in der Lage sein, neue Compliance-Berichte anzupassen und zu erstellen, um zukünftigen Vorschriften zu entsprechen.

# 7. Dashboards

-Dashboards unterstützen SIEM-Lösungen und helfen IT-Administratoren, bei Netzwerkanomalien rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

-sicherheitsrelevante Daten müssen sehr benutzerfreundlich dargestellt werden.

-Das Dashboard muss vollständig anpassbar sein, damit IT-Administratoren die Sicherheitsinformationen konfigurieren können, die sie sehen möchten.


Die meisten Unternehmen benötigen ein SIEM-System aufgrund mehrerer Faktoren:

Datenlecks aufgrund externer Bedrohungen nehmen zu; Angreifer sind intelligent und herkömmliche Sicherheitswerkzeuge reichen nicht aus; die Verwaltung von zunehmenden Volumen von Logdaten aus mehreren Quellen und das Erfüllen von strengen Compliance-Anforderungen. Die geschäftlichen Vorteile von SIEM-Lösungen sind zahlreich, aber die wichtigsten beziehen sich auf Echtzeitüberwachung (für betriebliche Effizienz und IT-Sicherheitszwecke), Kosteneinsparung, Compliance, Berichterstattung und schnelle Rentabilität.

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